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Helge Schneider _ I Brake Together
Die letzte Veröffentlichung von Helge („Out of Kaktus“) geriet recht experimentierfreudig. „I Brake Together“ ist hingegen eher ein Wurzelwerk. Zusammen mit Trommel-Legende Pete York, Gitarrist Sandro Giampietro und Rudi Olbrich an Bass und Tuba jazzt und fetzt Helge durch einige neue und mindestens ebenso viele altbekannte Stücke aus eigener oder fremder Feder. Los geht’s es mit sechs neuen Kompositionen von denen neben „Käsebrot“ vor allem „Meine Supermaus“ und das Titelstück „I Brake Together“ durch den unkonventionellen traurig-heiteren Clownhumor von Helge punkten. Das „Duett“ „Pinguine können nicht fliegen“, „Lady Suppenhuhn“ und „Die Tompeten von Mexiko“ gehen so. „Texas“, „Bitte geh nicht vorbei“, „Der Telefonmann“ und „Mädchen wollen küssen“, kennt man so aber noch nicht und hört man auch so gerne mal wieder. Die drei abschließenden Cover-Stücke sind nett und natürlich keine Füller. In Wirklichkeit ist das alles nämlich Konzept: Tolle Band und wie klingt mit der neues, altes und fremdes Material. Den Schlusspunkt setzt ein Interview mit einem total gut vorbereiteten Interviewer. „I Brake Togehter“ lässt sich super an- und durchhören, kommt an die großen Würfe von Helge, allen voran „Comback“, jedoch bei weitem nicht ran. [ back ] ![]() |